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Klassenfahrt der 10 a nach Heiligenhafen - Mai 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: jvk   

Ende Mai 2010, die Klasse 10 a schickte sich an, mit ihrem Klassenlehrer J. Vogt-Krause und Frau E. Meyer als Begleitung die Frage zu klären, ob Wasser denn wirklich keine Balken hat. Hintergrund und Ziel der Reise: Windsurfen lernen bei Axel Malicke auf dem Binnensee in Heiligenhafen; eine Woche lang mindestens 3 Stunden pro Tag Wassersport, egal wie das Wetter ist, wie warm, wie kalt, windstill oder stürmisch. Die Unterbringung sehr spartanisch in Zelten direkt am Wasser, nur gut, dass es auch ein festes Gebäude gab, in das man sich bei Bedarf nicht nur tagsüber zurückziehen konnte. Das Wetter während der Woche war wirklich gewöhnungsbedürftig, in den ersten Tagen harter Wind bei sehr kühlen Temperaturen (max. 12 Grad) und des Nachts ging es bis an die 0 Grad Marke, so dass sich die wirklich nicht anspruchsvollen jungen Leute ins feste Gebäude zum Schlafen zurückzogen. Da gab's jedenfalls so etwas ähnliches wie eine Heizung...
Alles in allem von den wohnlichen Bedingungen her nichts für empfindliche Gemüter und so nahm es denn nicht Wunder, dass über kurz oder lang die halbe Belegschaft verschnupft das tägliche Dasein fristete.
Im Gegensatz zum Wohnen war die Verpflegung vom Feinsten - Selbstverpflegung unter massiver Assistenz Frau Meyers (u. a. Fach Hauswirtschaft...) und des Klassenlehrers. Ausgewogen, reichhaltig, wohlschmeckend waren die Attribute, die den dargebotenen Speisen verliehen wurden - kein Wunder bei der fachlichen Anleitung.

Schwerpunkt der Reise war natürlich das Surfenlernen, die mehr oder weniger sichere Beherrschung des Surfbrettes bei halbwegs brauchbarem Wind. Vor dem Erfolg (den viele der Schülerinnen und Schüler hatten) lag jedoch eine Menge Mühe, und es war schön zu erleben, wie hartnäckig und motiviert die meisten jungen Leute zu Werke gingen, nach intensiver theoretischer Einführung und unter ständiger praktischer Begleitung versteht sich. Die Fotos in der Galerie zeigen das sehr eindrucksvoll - sogar das Surfen in Formation ziemlich zum Schluss; da waren sogar die Kursleiter (sehr nette, kompetenete junge Kerle) beeindruckt. Von wegen Null-Bock-Generation!

Abgesehen von einem etwas unschönen Ereignis am letzten Tag - ich werde es hier nicht ausbreiten - war die Grundstimmung trotz der o. b. Umstände durchweg gut und entspannt - im Übrigen auch bei den beiden Lehrkräften, von denen sich der Klassenlehrer es sich nicht nehmen ließ, die meiste Zeit mit auf dem Wasser zu verbringen. Frau Meyer hat in dieser Zeit viele schöne Fotos gemacht, die in der Galerie zu bewundern sind.

Fazit der Reise: Gerne wieder, aber es war nun mal die letzte Klassenreise für die 10 a, also gibt es auch keine Fortsetzung dieser schönen Geschichte. Die Art und Weise des Umgangs miteinander, die gemeinsamen Erlebnisse, das Vertrauen, das uns von den Schülern entgegengebracht wurde, auch die durchgängige Freundlichkeit, die Kompromissbereitschaft und nicht zuletzt der Humor (manchmal auch Galgenhumor) haben die Klassenfahrt zu einem schulischen Ereignis der besonderen Art werden lassen.

Hier sind die Bilder...