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Tage zur Orientierung vom 22.09. -25.09.2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: 10 b   

Am Mittwoch sind wir von der Schule aus mit einem Bus nach Wittfeitzen losgefahren. Wir waren schon alle sehr aufgeregt. Was wird uns wohl erwarten? Wie sind die anderen Schüler der Realschule Suderburg? Werden wir uns die nächsten drei Tage verstehen? Hoffentlich entsteht keine Langeweile oder auch Heimweh….
Als wir ankamen, haben wir zunächst ein Willkommensgetränk und unser Namenschild bekommen. Wir durften dann erstmal unser Gepäck verstauen und haben uns dann in einem Gemeinschaftsraum mit den Teamern und der anderen Klasse getroffen. Dort haben wir dann den Ablauf des Tages besprochen, ein Kennlernspiel gespielt und es wurden Gruppen für die nächsten drei Tage eingeteilt...
In den jeweiligen Gruppen haben wir dann viel über uns geredet. Themen waren zum Beispiel unsere Talente, unsere Wirkung auf andere, Höhe- und Tiefpunkte unseres Lebens und der Umgang mit Niederlagen. Außerdem gab es immer wieder Aufgaben, die nur durch Teamfähigkeit bewältigt werden konnten. Dadurch sind alle Vorurteile schnell über Bord geworfen worden und es sind schnell Freundschaften zwischen uns und den anderen Schülern entstanden, so dass auch nach Wittfeitzen immer noch Kontakt besteht.
Abends gab es dann immer eine besondere Aktion. Am ersten Abend wurde eine Chaosrally veranstaltet und zum Abschluss saßen wir am Lagerfeuer, haben Stockbrot gebacken und Lieder gesungen. Am Abschlussabend gab es dann Vorführungen der einzelnen Gruppen. Wir konnten unserer Kreativität freien Lauf lassen und hatten sehr viel Spaß.
Auf die Frage: Was nehmt ihr mit? Was habt ihr gelernt? Antworteten meine Schüler/innen, dass sie nun selbstbewusster und selbstsicherer sind, weil sie jetzt ihre Stärken kennen und mit den Schwächen umgehen können. Außerdem haben sie erkannt, dass die Arbeit im Team die Lösung von Aufgaben ermöglicht, die für einen alleine nicht schaffbar sind.
Aus Lehrersicht kann ich diese Fahrt nur empfehlen. Meine Schüler konnten zahlreiche Erfahrungen machen, die im Schulalltag so nicht möglich gewesen wären. Wir alle haben in diesen drei Tagen viel gelacht und die gemeinsame Zeit sehr genossen. Zu meinen Kollegen konnte ich bei der Nachfrage „Wie die Tage zur Orientierung waren?“ nur sagen, dass der Ausdruck „super“ noch untertrieben ist.  
Ich bedanke mich an dieser Stelle auch nochmal bei den Teamern und Rüdiger Sawatzki für die tolle Organisation dieser drei Tage.

Die Bilder folgen in Kürze...