| Keine Termine |
| Klassenfahrt der Klasse 8 nach St. Peter-Ording |
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| Geschrieben von: wh | |||
Vom 26.10 bis 29.10.2010 ist die Klasse 8 mit Frau Heinsch und Frau Willhardt nach St. Peter-Ording gefahren. Nach einer aktiven Zugfahrt mit mehrmaligem Umsteigen und ohne Verzögerungen durch angebliche Bahnstreiks sind wir pünktlich um 13.17 Uhr in St. Peter-Ording Süd gelandet. Den mühsamen Weg mit Gepäck zum Evangelischen Jugenderholungsdorf haben einige nur knapp überlebt, aber alle geschafft. Im Haus Klabautermann fanden wir eine angenehme Unterkunft. Gleich am ersten Nachmittag gingen wir zu den berühmten Pfahlbauten vor der Küste von St. Peter-Ording Dorf. Die Schüler hatten die Aufgabe Naturmaterialien zu sammeln, um damit ein rohes Ei so zu verpacken, dass sich das Paket aus dem ersten Stock werfen ließ ohne dass das Ei zerbricht. Dies gelang allen vier Schülergruppen hervorragend. Als Belohnung erhielten sie dafür am Mittwoch beim Erkan & Stefan – Videoabend Knabbereien und Naschereien. Der zweite Tag startete bei echtem „Schietwetter“ mit einer Wanderung von etwa 5 km nach St. Peter-Ording Bad immer am Deich entlang. Dort konnten weitere Pfahlbauten besichtigt werden und die erste Shopping-Tour stand auf dem Programm. Zurück ging es mit dem Linienbus, der nichts kostete. Am Nachmittag konnten sich die Schüler beim Friesenabitur beweisen. Melken, Gummistiefelweitwurf, Seilspringen mit Gummistiefel und Kittel, Milchkannenstemmen und Ähnliches mehr wurde verlangt. Überragende Sieger waren hierbei Pierre Schulenburg und Melanie Bergtold. Aber auch die anderen erhielten für ihre anerkennenswerten Leistungen Urkunden. Abends sahen wir das Video Erkan & Stefan und hatten Einiges zu lachen. Der Satz „Krasses Ausschecken ist angesagt“ wurde auf der Rückfahrt beim Umsteigen mehrfach benutzt.Am dritten Tag war eigentlich eine Wattwanderung geplant, aber kein Wattführer wollte mit uns bei dem Wetter rausgehen. So organisierten wir einen wetterfesten Vormittag mit Busfahrt und Fahrt mit der Hitzlöper-Sightseeing-Bahn durch den 12 km langen Ort. Am Nachmittag ging eine Gruppe mit Frau Heinsch in die Dünen-Therme und die anderen zum Bernsteinschleifen mit Frau Willhardt. Beide Aktionen waren ein voller Erfolg. Die Schüler der Bernsteingruppe durften sich einen Bernstein schleifen, ein passendes Lederband knüpfen und als Kette mitnehmen. Durch die Erklärungen des Bernsteinschleifers wissen wir jetzt, dass die Bernsteine aus Harz etwa zur Zeit der Dinosaurier entstanden sind und dass der Name ursprünglich Brennstein war, weil man den Stein anzünden kann, und durch die 2. Lautverschiebung e und r vertauscht wurden und so der Name Bernstein entstand. Das lästige Aufräumen und Saubermachen am letzten Morgen ging recht gut. Wir fuhren aber zunächst mit dem Zug nur nach Tönning, wo wir das Wattforum Multimar besuchten. Hier bot sich uns die Welt des Wattenmeeres in ihrer ganzen Schönheit. Obwohl wir alle recht müde waren, begeisterte die Ausstellung sehr. Besonders erwähnenswert ist vielleicht, dass die Schüler in einem Wasserbecken verschiedene Sorten Krebse unter Wasser anfassen durften und diese Gelegenheit auch nutzten. Manche Fische ließen sich sogar küssen. So kamen wir dann erst gegen 19.00 Uhr in Uelzen an, und ein paar Fotos gibt es in der Galerie...
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